Blumenkohl Kichererbsen Pfanne mit Joghurtdip


Ihr kennt das: im Kühlschrank liegt Gemüse, das dringend verarbeitet werden möchte, aber ihr habt keine Lust auf die üblichen Rezepte. Heute habe ich mir den Blumenkohl ausgeguckt, den ich nicht wie sonst zu Püree oder „Buttergemüse“ verarbeite, sondern in eine äußerst leckere Gemüsepfanne mit Kichererbsen, Zucchini und Safran verwandeln werde. Dazu gibt es Brot, welches ich ebenfalls in einer Pfanne in Öl anröste.

Außer dem  Geschmack gibt es einen weiteren Pluspunkt an unserem heutigen Abendessen: es ist innerhalb kürzester Zeit fertig! Für die Gemüsepfanne müsste ihr nur etwa 25 Minuten einplanen.

Zutaten für fünf bis sechs Portionen:

  • 1 großer Kopf Blumenkohl, in Röschen geschnitten
  • 1 großes Glas Kichererbsen, abgegossen*
  • 1 große Zwiebel, in Spalten
  • 300 g Tomaten, gewürfelt
  • 4 Frühlingszwiebeln, in Ringen
  • 1 mittlere Zucchini, in Stücke geschnitten
  • Safranfäden
  • 2 cm frischer Ingwer, fein gehackt
  • 5 EL gutes Olivenöl
  • 4 EL Currypulver
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • Salz und Pfeffer
  • 400 g Sojajoghurt ungesüßt
  • 1 EL Dill
  • 2 EL Zwiebelpulver

Außerdem:

  • Weißbrot
  • etwas Olivenöl

 

Eine große Pfanne oder einen großen Topf auf den Herd stellen und 2 Esslöffel Olivenöl hineingeben. Die Gemüsepfanne wird auf mittlerer Hitze gegart.

Zuerst Zwiebel und Knoblauch zusammen mit dem Ingwer bei mittlerer Hitze so lange anschwitzen, bis die Zwiebel leicht glasig wird. Gebt jetzt 3 Esslöffel vom Currypulver und in die Pfanne und vermengt alles miteinander. Jetzt könnt ihr schon den Blumenkohl und die Zucchini dazugeben. Das Ganze lasst ihr einige Minuten anrösten, immer wieder wenden, damit das Gemüse nicht zu viel Farbe bekommt.

In der Zwischenzeit nehmt ihr eine weitere Pfanne und erhitzt einen Esslöffel Olivenöl darin, dieses Mal auf etwas höherer Stufe. Dann legt ihr die Brotscheiben hinein und lasst sie von beiden Seiten anbräunen. Wenn das Brot auf der Pfanne kommt, noch einmal etwas salzen und zur Seite legen. Wer besonders knoblauchlastig essen möchte, kann das fertige Brot noch mit aufgeschnittenen Knoblauchzehen einreiben. Dankt mir später 😉

Der Dip ist ebenso schnell hergestellt wie das Röstbrot: Ihr gebt den Sojajoghurt in ein Gefäß, einen Esslöffel Olivenöl, einen Esslöffel Dill, das Zwiebelpulver und noch einen Esslöffel Currypulver hinzu, salzt und pfeffert nach Belieben, rührt kräftig um – und schon ist der Dip fertig.

Kurz bevor das Gemüse seinen Garpunkt erreicht hat (es sollte noch al dente sein), gebt ihr die abgetropften Kichererbsen und die Tomaten mit hinein und lasst alles zusammen noch fünf Minuten köcheln. Mit einem Teelöffel Knoblauchpulver, einem Esslöffel Zwiebelpulver, Salz und Pfeffer abschmecken und auf Tellern anrichten. Ihr garniert die Gemüsepfanne mit Safranfäden und den Frühlingszwiebeln. Dazu reicht ihr den Dip und das Röstbrot. Bon profit!

 

*das Kochwasser der Kichererbsen (Aquafaba) könnt ihr euch für ein Mousse au Chocolat, Hummus oder eine Macaronmasse zurückstellen. Füllt es einfach ein ein sauberes Glas mit Schraubverschluss und parkt es bis zum nächsten Einsatz im Kühlschrank. Dort hält es sich drei bis vier Tage.

 

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