Mac´n´Cheese mit gerösterer Paprika

Einer meiner Facebookfreunde hatte auf die Frage, was ich als nächstes kochen und bloggen soll, nach Käsemaccharoni gefragt. Die Mac´n´Cheese Rezepte im Netz sind zwar mittlerweile nicht mehr zählbar, trotzdem werfe ich jetzt noch mein eigenes, mit Liebe gekochtes und überraschend aromatisches Essen mit in die Manege und hoffe, dass es euch schmeckt. Und ich geh‘ mal davon aus, dass es das tun wird…

Die Sauce an sich ist glutenfrei, das Gericht bleibt es mit Nudeln aus Mais oder Linsen. Die müsst ihr unbedingt mal probieren!  Mein Favorit ist Pasta aus roten Linsen.

Mein Rezept kommt ohne Kartoffeln aus und bedient sich der Süßkartoffel, die trotz ihres Namens gar nicht mit unserer heimischen Kartoffel verwandt ist. Die Süßkartoffel kommt aus Südamerika und ist ein Windengewächs, das sowohl roh als auch gegart genießbar ist. Außerdem ist die Batate reich an Antioxidantien, soll den Blutzuckerspiegel regulieren und enthält Folsäure, was gerade für Schwangere wichtig ist. Ob schwanger oder nicht, lecker ist die Süßkartoffel allemal. Ich koche immer einen Riiiiiiesentopf der Sauce, weil man sie auch bestens zum Überbacken oder eingedickt als Nachokäse benutzen kann.

Das besondere an dieser Sauce sind außerdem die eingelegten Paprika, die dem Gericht eine ganz besonders rauchige Note geben.

Für die Sauce braucht ihr außer den unten genannten Zutaten einen Hochleistungsmixer, damit die Sauce schön sämig wird. Falls ihr keinen besitzt, tauscht die eingeweichten Cashewkerne durch 4 EL Cashewmus aus und benutzt einen Pürierstab, um am Ende alles miteinander zu verbinden.

Ein Tipp noch vorab: lasst die Cashewkerne mindestens 4 Stunden, besser noch über Nacht, in Wasser einweichen. So werden sie viel bekömmlicher.

Für gut 1,5l Mac n Cheese Sauce braucht ihr:

  • 300 g Süßkartoffel, geschält und gewürfelt
  • 200 g Karotten, geschält und in Stücke geschnitten
  • 1 Zwiebel, geviertelt
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 100 g pflanzliche Margarine
  • 250 g Cashewkerne, ca. 4-6 Stunden in Wasser eingeweicht
  • 200 ml ungesüßte Soja- oder Mandelmilch
  • optional Maisstärke
  • 90 g Hefeflocken
  • 1 TL Senf
  • 1/2 TL Rauchpaprikapulver*
  • 100 g geröstete Paprika im Glas
  • 1 1/2 TL Marmite (Hefeextrakt)
  • 1 1/2 TL Salz
  • frischer Pfeffer
  • 1 TL frischer Zitronensaft

 

Zuerst die Cashewkerne einweichen.

Wasser für eure Lieblingspasta aufsetzen. Ich finde, hier passen die kleinen Maccharoni am Besten, weil sie schön viel Sauce aufnehmen können. Das Wasser immer ausreichend salzen und die Nudeln kurz bevor sie al dente sind, abschütten. Jetzt kalt abschrecken. Wenn sie direkt mit der Sauce weiterverarbeitet werden, braucht ihr nichts weiter tun. Wollt ihr sie erst später oder am Folgetag essen, gebt einen guten Esslöffel Olivenöl auf die Nudeln und mischt es gut unter. So könnt ihr die Pasta im Kühlschrank kühlen, ohne, dass sie aneinander festklebt und sie bleibt einige Tage in einem verschlossenen Behälter haltbar.

Gebt die Zwiebel zusammen mit den Karotten und der Süßkartoffel in einen Topf mit kochendem Wasser, setzt den Deckel darauf und lasst das Gemüse für ca 10 Minuten weich werden. Dann schüttet ihr das Wasser vorsichtig ab, gebt das Gemüse in euren Mixer und fügt noch den Knoblauch, die Cashewkerne (ohne Einweichwasser!), die Margarine, die Pflanzenmilch, Hefeflocken, Senf, Rauchpaprikapulver, Marmite und die geröstete Paprika hinzu. Den Rest erledigt euer Standmixer – püriert alles so lange, bis eine schöne cremige Masse entstanden ist.

Bevor ihr die Sauce aus dem Mixer holt, schmeckt noch einmal ab, salzt und pfeffert nach eurem Geschmack. Vielleicht möchtet ihr der Sauce noch mehr Hefeflocken geben? Oder etwas mehr Rauchpaprika? Ein Spritzer Zitronensaft kann auch nie schaden.

Wenn euch die Sauce zu flüssig geraten ist, weil das Gemüse viel Wasser aufgenommen habt, gebt die Sauce in einen Topf, rührt etwas Maissstärke mit Wasser an und verrührt die Mischung beim vorsichhtigen Aufkochen mit der Sauce.

Nudeln und Käsesauce jetzt miteinander vermischen und genießen 🙂

Bis zum nächsten Essen, eure Anke

 

*Rauchpaprika, auch Paprika de la Vera genannt, bekommt ihr im gut sortierten Supermarkt oder beim Gewürzhändler eures Vertrauens.

 

Am Folgetag nehmen ich mir das Essen vom Abend immer mit auf die Arbeit. Hier Zucchinispaghetti mit Käsesauce und Kurkumatopping. Nomnomnom.

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