Pasta Asciutta

Ende der Woche war ich auf der Suche nach einem Rezept für eine Pastasauce, die ich so noch nicht hatte und bin dann nach etwas Sucherei fündig geworden: Pasta Asciutta. Das Asciutta beschreibt eigentlich nur den Zustand der Nudeln, nämlich getrocknet, jedoch scheint diese Sauce mit Hack*, Weißwein und Milch*, (*in meinem Fall natürlich durch Sojaprodukte ersetzt) dazu klassisch zu sein. Besonders interessant fand ich, dass in der Sauce zum Schluss noch Milch mitgegkocht wird. Also hab ich es gleich ausprobiert, modifiziert und für euch aufgeschrieben 🙂

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Grenadiermarsch – oder österreichisches Allerlei

Wenn man dann vorerst alle seine Lieblingsrezepte gekocht hat, bleibt trotzdem oftmals von einigen Gemüsesorten etwas übrig und nichts davon reicht einzeln aus, um für ein komplettes Essen herzuhalten. Da lob´ ich mir den Grenadiermarsch, ein österreichisch-ungarisches Arme-Leute-Essen, das sich aller Gemüsereste bedient, die man verbrauchen muss.

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Mallorca und ich

Nun sind wir schon fast ein ganzes Jahr auf der Insel.

In dieser Zeit ist wahnsinnig viel passiert – weshalb mir auch einfach die Zeit gefehlt hat, regelmäßig zu schreiben.

Wir haben uns alle gut eingelebt; Kind in der Schule, Mann im Job, ich im mittlerweile neuen Job. Auch wenn es die eine oder andere Gelegenheit gab, bei der ich dachte: „warum hab ich mir das alles angetan?!“ bereue ich den Schritt nicht eine Sekunde und würde es immer wieder tun.  Spanien hat uns mit offenen Armen empfangen – wir haben hier durchweg nette, offene und vorurteilsbefreite Menschen kennengelernt. Weiterlesen

Gerösteter Rosenkohl an zweierlei Pürees mit Viana Hacksteak

Ich bin in den letzten Tagen oft unschlüssig, ob ich das Essen, was ich gekocht habe, posten soll. Oftmals gefällt mir die Optik nicht zu hundert Prozent oder es ist mir zu nah an den Rezepten, die ich bereits veröffentlicht habe.
Was es heute Abend gab, MUSS ich aber zeigen, weil es einfach dermaßen lecker war, dass sich meine Familie zwei Mal(!) Nachschlag genommen hat.
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Neues Jahr, neues Glück

 

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Nun ist alles über die Bühne, wir haben das Café übergeben, alle erforderlichen Dokumente bearbeitet, Passierschein A38 ausgefüllt und abgegeben – und was kommt jetzt?

Für mich folgt nun erst einmal eine ganze Menge freie Zeit. Ich nehme mir einige Wochen nur für mich, um zu mir zurück zu kommen, den Haushalt auf Vordermann zu bringen, Bücher zu lesen, Rotwein zu trinken, ich werde meine Workouts machen und Muskelkater haben… und Anfang des 2. Quartals werde ich wieder anfangen zu arbeiten.

Was ich dann tue, ist eigentlich nicht von großer Bedeutung.

Nächstes Jahr wird spannend und groß, wir alle erleben einen großen Umbruch.

Den Jahresrückblick auf 2014 spare ich mir an dieser Stelle, denn ich habe zwar viel gelernt, aber mein Jahr bestand aus 0 freien Tagen und 100% Auslastung. Das wird nächstes Jahr anders werden 🙂 _MG_8284

Fettuccine Alfredo *sojafrei*

Dieses Pastagericht ist eines meiner Liebsten – daher MUSS ich es einfach mit euch teilen. Pasta Alfredo lebt ja von seiner fetten, sämigen und sahnigen Sauce, und all das zaubert in diesem Essen ein unkonventioneller Teilnehmer: ein Blumenkohl!

Für 6 Portionen benötigt ihr:

  • 1 mittelgroßer Blumenkohl
  • 500 g Fettuccine oder Pasta eurer Wahl
  • 2 Zehen Knoblauch
  • etwas Olivenöl
  • 250ml ungesüßte Mandelmilch
  • Saft einer Zitrone
  • 80 g Hefeflocken
  • Knoblauchgranulat
  • Zwiebelgranulat
  • Salz und Pfeffer
  • frische Petersilie
  • optional: Champignons
  • Olivenöl
  • Estragon

Ihr setzt gleichzeitig gesalzenes Nudelwasser und Wasser für den Blumenkohl auf, den ihr, um die Kochzeit so gering wie möglich zu halten, in kleine Röschen teilt.

Nudeln nach Angaben auf der Packung al dente kochen.002

Den Blumenkohl kocht ihr so lange, bis ihr ihn mühelos mit der Gabel teilen könnt, schüttet das Wasser ab und gebt den Kohl in den Standmixer (oder ein hohes Gefäß, um mit dem Pürierstab zu arbeiten). Dazu kommen Mandelmilch, Zitronensaft, Koblauch- und Zwiebelgranulat, 1 TL Salz, das Öl, Hefeflocken und 1/4 TL geschroteter Pfeffer. Der Mixer tut nun sein Übriges, und zwar so lang, bis eine sehr sämige Sauce entstanden ist. Jetzt abschmecken: ist die Sauce würzig genug? Wenn nicht, mehr Knoblauch, Zwiebel, Salz und Hefeflocken dazugeben.

Wer mag, brät in der Zwischenzeit noch in Scheiben geschnittene Champignons in Olivenöl an und gibt ein wenig Estragon dazu. Estragon und Champignons ergeben ein Traumpaar.

Die Sauce gebt ihr zu den abgegossenen Nudeln, hebt jetzt gehackte Petersilie unter (und wer mag, die gebratenen Pilze).

Auf los geht´s los! Lasst es euch schmecken.

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