Pasta Asciutta

Ende der Woche war ich auf der Suche nach einem Rezept für eine Pastasauce, die ich so noch nicht hatte und bin dann nach etwas Sucherei fündig geworden: Pasta Asciutta. Das Asciutta beschreibt eigentlich nur den Zustand der Nudeln, nämlich getrocknet, jedoch scheint diese Sauce mit Hack*, Weißwein und Milch*, (*in meinem Fall natürlich durch Sojaprodukte ersetzt) dazu klassisch zu sein. Besonders interessant fand ich, dass in der Sauce zum Schluss noch Milch mitgegkocht wird. Also hab ich es gleich ausprobiert, modifiziert und für euch aufgeschrieben 🙂

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Pasta Bolognese mit Walnußparmesan *der Klassiker*

Pasta mit Sojabolognese

für 4 Personen

Zutaten für das „Sojafleisch“

200g Sojagranulat fein
5 EL Sojasauce
2 l Gemüsebrühe
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
Salz
Pfeffer

2 Karotten
1 Stück Sellerie
1 Zwiebel
Pflanzenmargarine
Olivenöl
Rotwein, trocken
1 Lorbeerblatt
Wasser / Gemüsebrühe
2 große Dosen Pelati

brauner Zucker
Oregano
Salz
Pfeffer

500 g Hartweizen-Tagliatelle oder andere Hartweizen Nudeln eurer Wahl

Optional:

50 g Walnüsse

2 TL Hefeflocken

1 TL Meersalz

Die Sojaschnetzel in Sojasauce und 1 l Gemüsebrühe, einer fein gehackten Zwiebel, gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer mindestens eine Stunde einweichen lassen.
WICHTIG: nach dem Einweichen vor der Weiterverarbeitung durch ein festes Küchentuch kräftig ausdrücken.

Die Margarine mit Olivenöl im Topf zergehen lassen, die fein geschnittenen Karotten, Sellerie und Zwiebel dazugeben, etwas Zucker hinzugeben und bei hoher Temperatur karamellisieren.

Jetzt das Sojafleisch dazugeben und anbraten. Nach einigen Minuten mit 200ml Rotwein ablöschen, das Loorbeerblatt und die Dosentomaten dazugeben und mit der restlichen Gemüsebrühe aufgießen.

Die Sauce aufkochen lassen und dann bei niedriger Hitze 30 Minuten köcheln lassen.

Während die Sauce kocht, Wasser aufsetzen und die Tagliatelle nach Packungsanweisung kochen.

Die Sauce auf die Pasta geben und heiß servieren.

Dazu passt Walnussparmesan (50g Walnüsse mit 2 TL Hefeflocken und 1 TL Salz mit dem Zauberstab zerkleinern, bis eine streufähiges Pulver entstanden ist).

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Gemelli mit Mandelpesto und karamellisiertem Rosenkohl

Mein erstes Rezept! Ich spring aus den Socken!

Ein Rezept, das die ganze Familie glücklich macht, auch wenn der Eine oder Andere nicht als passionierter Rosenkohlliebhaber geboren worden ist. Ich habe zum süßen Rosenkohl ein herzhaftes Petersilien-Mandelpesto gewählt, das besonders gut mit dem Kohl harmoniert.

Du brauchst für 4 Portionen:

  • 100g Mandeln (geschält oder gehackt)
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 50ml Gemüsebrühe
  • Olivenöl
  • Salz

Aus den Zutaten zaubert ihr mit dem Standmixer oder dem Pürierstab ein feines Pesto, mein Vitamix hat nicht ganz 60 Sekunden gehäckselt.

  • 30ml Agavendicksaft
  • 50g Alsan (pflanzliche Margarine)
  • 750g Rosenkohl
  • 500g Gemelli (Barilla)
  • optional geriebener veganer Käse (No Muh Rezent passt hervorragend)

Beim Rosenkohl entfernst Du die äußeren Blätter und schneidest den Strunk ab. Halbiere die Röschen und gebe sie in die beschichtete Pfanne, in der Du die Alsan ausgelassen hast. Der Rosenkohl darf jetzt für 10-12 Minuten in der Pfanne anschwitzen, sobald er Farbe bekommt, gibst Du den Agavendicksaft dazu und lässt den Kohl karamellisieren.

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In der Zwischenzeit kochst Du die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser bissfest. Nach dem Kochen brauchst Du die Nudeln nicht abschrecken, damit das Pesto gut haften bleibt.

Vermenge das Pesto mit der Pasta, gebe den Rosenkohl dazu und voila!, fertig ist das herbstliche Gericht. Wer mag, gibt noch geraspelten veganen Parmesan auf den Teller.

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