Grenadiermarsch – oder österreichisches Allerlei

Wenn man dann vorerst alle seine Lieblingsrezepte gekocht hat, bleibt trotzdem oftmals von einigen Gemüsesorten etwas übrig und nichts davon reicht einzeln aus, um für ein komplettes Essen herzuhalten. Da lob´ ich mir den Grenadiermarsch, ein österreichisch-ungarisches Arme-Leute-Essen, das sich aller Gemüsereste bedient, die man verbrauchen muss.

Im Grunde ist es müßig, jetzt dazu ein Rezept zu schreiben, weil ihr je nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt hineinwerfen könnt, worauf ihr Lust habt, trotzdem schreib ich euch einfach, was bei uns im Pfännchen gelandet ist 🙂

Zutaten:

  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g Zucchini, in Scheiben
  • 250 g Blumenkohl, in Röschen
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 250 g Kartoffeln, grob gewürfelt
  • 1 Zwiebel, in Spalten
  • 3 Zehen Knoblauch, in Scheibchen
  • 120 g Erbsen  
  • 2 Tomaten, gewürfelt
  • 200 g Nudeln, gekocht
  • 100 g fester Räuchertofu, fein gewürfelt (mein Favorit: Viana)
  • 1 EL Paprikapulver, scharf
  • 1 TL Majoran, getrocknet
  • 1 TL Thymian (oder zwei Zweige frischer Thymian)
  • Salz und Pfeffer

 

Zuallererst bratet ihr den Räuchertofu in einer Pfanne in Öl scharf an. Hier könnt ihr einen guten halben Teelöffel Salz mit in die Pfanne geben, was mitbrät. Nehmt den Tofu aus der Pfanne und stellt ihn beiseite.

Die Temperatur etwas verringern (auf mittlere Hitze) und einen größeren Topf auf den Herd stellen. Gebt das Olivenöl in den Topf und fügt die Kartoffeln und den Blumenkohl hinzu. Bestäubt das Gemüse mit dem Paprikapulver und schwitzt alles zusammen an. Lasst beide Gemüse einige Minuten andünsten und gebt dann Zwiebeln, Knoblauch und die Zucchini dazu, wiederum einige Minuten vergehen lassen, bis die Zwiebel glasig ist und der Knoblauch Aroma entwickelt. Dazu setzt ihr am Besten den Deckel auf den Topf.

Kurz vor Ende der Garzeit fügt ihr noch die Tomaten hinzu, gebt den Räuchertofu zum Gemüse und würzt eure Restepfanne mit Majoran und Thymian. Zum Schluss dürfen die Nudeln unter das Allerlei. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit und bis zum nächsten Essen,

eure Anke

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